Heute haben wir jede Menge Menschen in manomama-Outfit für euch geshootet. Dabei gab es plötzlich die Situation, dass uns zwei schöne Mädels gleichzeitig vor die Linse sprangen. Steffi und Sandra – dazwischen liegen 5 Größen. Da fingen wir an zu überlegen. Darf man das einfach mal so vergleichend zeigen? Muss man vielleicht sogar? Bei manchen Katalogen hat man ja den Eindruck, es würden dort keine Klamotten, sondern Illusionen verkauft. Lasst euch gesagt sein: egal wieviel ihr für ein Kleidungsstück ausgebt, ihr werdet danach nicht wie das Model aussehen, dass es euch vorführt.
Das war auch der größte Grund dafür, dass wir komplett auf Models verzichten und Bilder mit normalen Jungs und Mädels zeigen. Würden wir Illusionen verkaufen wollen, bräuchten wir keine Produktion. Stattdessen wollen wir euch Bekleidung anbieten, in der ihr euch auch wohlfühlen könnt. Und das könnt ihr am Besten selbst abschätzen, wenn ihr die Teile an echten Menschen seht.
Leider, leider zeigen diese mit Models ihre Mode anpreisenden Anbieter doch immerhin die halbe Wahrheit. Nicht wenige Herstellen verzichten auf den Luxus der Größen ab 44. Menschen, die nicht dem klassischen schmalen Schönheitsideal entsprechen, dürfen diverse Marken auch nicht zur Schau tragen. Dass das ein wahrer Luxus ist, diese Gruppe auszuschließen, zeigen die Zahlen: etwa 60% der Frauen tragen 42 oder mehr. Oder mehr – genau. Über die Hälfte der Leute da draußen, die auch gut und öko-sozial gekleidet sein möchten auszuschließen, das ginge für uns gar nicht. Fair ist nämlich was anderes. Die Schnitte sollen sich dem Menschen und der Figur, ob dünn, ob stärker, anpassen – alles andere kann und darf einfach nicht sein.
Ach ja: und Falten werfen Kleider nunmal auch. Wir könnten es alles voher zig mal bügeln, stärken und anschließend schön retuschieren. Aber dann wären wir ja wieder bei dem Thema Illusion…
Deshalb: manomama ist einfach ehrlich, besser für alle. Besser - und für alle.
Eure Kathrin














