Archiv für den Monat Mai 2010

Für alle Mädels: Samstagspreview

Samstag, 29. Mai 2010 9 Kommentare »
Abgelegt unter Im Musteratelier, Rund um manomama-Produkte

Alle Wasch- und Funktionstests bestanden, und darüber sind wir froh: Im Juni erweitern wir ja dank eurer vielen Wünsche und Anregungen unsere Kollektion und extra für euch, liebe Damen, heute ein Samstagspreview. Diesmal: ohne Raglanärmel, deutlich femininer, aber wie immer, manufactured in Augsburg, 100% öko und 0% Müsli.

Unser neues Top gibt es schon bald in kurz oder als Kleidvariante. Die elastische Einfassung am Ausschnitt sorgt für einen perfekten Sitz und schützt vor zu tiefen Einblicken. Ob alleine oder über ein hautenges Langarmshirt getragen, ist es sowohl für schlanke Damen wie fülligere Mädels (übrigens – die beiden Puppen sind L-Größen) ein zuverlässiges Basic im Kleiderschrank.

Darüber hinaus beginnen wir, für untenherum zu sorgen. Gestartet wird mit einem sommerleichten Bio-Jeansrock, der aufgrund der eingelassenen Paspel (das ist das klitzekleine fliederfarbene “Teil” zwischen Taillenband und eigentlichem Rock) figurfreundlich konturiert. Geradlinig geschnitten mit Schlitz auf der Rückseite habt ihr genügen Beinfreiheit und müsst nicht “trippeln” ;-) . Ebenso wird es diesen Rock auch in heirloom lilac, tigerlilly und wasabi geben.

Zuletzt kommt endlich unser heißgeliebtes pflanzlich gegerbtes Leder ins Spiel: unser erstes Bio-Leder-Accessoire, ein rückseitig mit Schurwollfilz belegtem Taillengürtel. Ihn wird es in nougat oder lila Glattleder geben.

Tragt euch am besten in unseren Newsletter ein, und erfahrt als erste, wann wir in den nächsten Wochen launchen.

Liebe Grüße aus dem Atelier,
Sina

Weltverbesserer No. 1 ist…

Samstag, 22. Mai 2010 17 Kommentare »
Abgelegt unter Rund um manomama-Produkte, Zukunftsmusik

Eure Hilfe ist gefragt: Wir suchen Menschen, die in deinen Augen Weltverbesserer Nr. 1 sind. Wer ist es für Dich? Schreibt uns einfach einen Kommentar…

Immer besser, dank euch!

Dienstag, 18. Mai 2010 5 Kommentare »
Abgelegt unter Im Musteratelier, Rund um manomama-Produkte

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Über Funktion ebenso nicht. Genau das war unsere Herausforderung. Wie ihr wißt, haben alle unsere Produkte der ersten Kollektion einen sogenannten Raglan-Ärmel. Aus gutem Grund: er bietet Bewegungsfreiheit wie kein anderer. Der Name übrigens begründet sich auf Baron Raglan, der sich während des Krimkrieges seine Mäntel mit dieser Art Ärmel versehen ließ, um es einfacher beim an- und ausziehen zu haben. Soweit das Historische. Wir haben uns für den Raglan entschieden, da er eine perfekte Passform unterstützt, enorme Bewegungsfreiheit bietet und – am allerwichtigsten – keine Nähte zu spüren sind.

Und dann kam es so: die einen überhäuften und mit Bestellungen und Lob, wie bequem es sei – die anderen mit eMails wie “Ich will auch manomama tragen, aber Raglan steht mir nicht!”. Das war unsere Schlacht in den vergangenen zwei Wochen: eine Lösung zu finden, die beiden gerecht wird. Schließlich haben wir uns von manomama auf die Fahnen geschrieben, eine “Client’s Company” zu sein und eure Wünsche schlichtweg umzusetzen.

Herausgekommen ist ein Ärmel, der beiden Geschmacksanhängern gerecht wird und zudem richtig schnittig aussieht: weiterhin ein Raglan (für alle Fans dieser Variante), der in hohem Bogen das Schulterblatt umspielt (für alle klassischen unter euch). Eine völlig neue Interpretation, die unseren Kleidungsstücken einmal mehr eine völlig eigene Formsprache gibt. Und das dank euch!

Darüber hinaus werden wir künftig auf vielfachen Wunsch die “Bündchen” an den Kapuzen weglassen und an Ärmel und Saum zur Option stellen. Wer also unbedingt noch eine Sweatjacke oder ein Sweatshirt mit Bündchen an der Mütze haben möchte, möge sich beeilen: bis 31. Mai fertigen wir auf Wunsch diese Variante. Wer die komplett nach euren Wünschen überarbeitete und erweiterte Kollektion live erleben mag, ist hier richtig: tragt euch einfach in unseren Newsletter ein und erhaltet frisch zum Start in zwei bis drei Wochen alle Informationen in euer Postfach.

Liebe Grüße
Sina

Erste Klasse Halbzeit.

Anders als im Fußball können wir schon in der Halbzeit jubeln. Fairerweise muss man hinzufügen, dass es sich hier nur um ein Testspiel handelt(e).

Als wir Mitte April mit einem kleinen Team Manomamas und einem Manopapa den Startschuss für die ersten Mitmachtreffs gaben, warteten wir gespannt und voller Ungeduld auf die ersten Rückmeldungen. Würde in der Praxis funktionieren, was vorher “nur” in Köpfen entstand? Erfahrung hin oder her, die Wirklichkeit belehrt einen oft eines Besseren. Und es scheint, als müssten wir die fliederfarbene Brille nicht abnehmen. Schon nach kurzer Zeit war uns klar: Verfeinerungen, Verbesserungen, Details, die verändert werden, aber das Grundkonzept sitzt und passt wie eine zweite Haut.

Die Testphase ist nun zur Hälfte um und wir sind begeistert. Statt kritisch zu gucken, nehmt ihr da draußen diese neue Möglichkeit des Einkaufens an und testet gemeinsam mit den Manomamas, was das Zeug hält. Egal ob Mama-Kind-Shopping am Nachmittag oder (…und das war bist dato unser absolutes Highlight) Männer-Mitmachtreff mit Bier und individueller Fussballtrikot-Gestaltung, ihr habt Spass – und wir ebenso.

Nun ist es an der Zeit, dass unser Testteam Verstärkung verträgt: Während wir in einigen Städten schon vertreten sind, fehlen uns andere Gebiete Deutschlands noch komplett. Ihr seht in der Grafik (darin sind nicht nur die jetzigen Manomamas und -papas in flieder, sondern auch die Regionen und Städte, von denen wir schon wissen, dass sie im Juni besetzt sind) rund um euren Wohnort einen leeren Fleck – dann meldet euch und seid dabei.

Manomama sein ist nicht dein Ding, weil du schon voll eingespannt bist, aber du kennst jemanden, für den das etwas wäre? Dann weitersagen und auf unseren Aufruf aufmerksam machen. Eure kurze Bewerbung bitte einfach an eigenvermarktung@manomama.de schreiben – Sina meldet sich dann bei euch.

Um beim Fussballspiel zu bleiben – wie hat @Michaeljaegertv gestern so schön gezwitschert:  “Ich glaube, erstklassig ist in Augsburg nur @manomama (…)”. Wir sind es noch lange nicht, aber mit euch zusammen schaffen wir auch eine neue öko-soziale Champions League.

Eure Kathrin

Glück reicht nicht.

Donnerstag, 13. Mai 2010 3 Kommentare »
Abgelegt unter Allerlei, Zukunftsmusik

Ungefähr 20.300.000 #google-Suchergebnisse für “Glück”.
Reicht gerade mal für jeden Vierten in Deutschland.
#mussichändern
(http://twitter.com/manomama/status/13856094138)

Der Durchschnittsverdienst lag 2006 bei ca. 26.500 Euro brutto Jahresgehalt. Wenn man die Statistik genauer ansieht, begründet sich diese Zahl durch nahezu 3/4 Geringerverdienende und einem Viertel Gut- und Besserverdienenden. google hatte demnach Recht: Die Besserverdienenden haben den Glückstreffer gemacht.

Logische Folgerung: Geld macht glücklich. Geld macht. Geld regiert. In diesen Zeiten mehr denn je. Erst pumpen unsere Regierungen die Finanzmärkte wieder auf, die sich selbst in völlig selbstzerstörerischer Gier nahe den Exitus getrieben haben. Jetzt retten unsere Regierungen den Euro mit Milliardenbeträgen. Subventionieren. Finanzieren. Stabilisieren. Es ist so einfach: Geld rettet. Jeden und alles. Mein Gott, haben wir Glück!

Mitnichten, denn es ist eine Crux: Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Darüber hinaus müssen wir jeden einzelnen Euro erst einmal doppelt verdienen. Zumindest war das einmal so. Heute ist es anders: wir geben Geld aus, das wir überhaupt nicht mehr haben. Mir stellt sich die Frage: Wen retten die Retter, wenn sie am Ende sind? Wer greift Deutschland unter die Arme, wenn wir pleite sind? Wer erklärt das unseren Kindern?

Mein Großvater vertrat stets ein einfaches Rezept: “Am beschdn, du hilfsch Dir selbst!” Hilfe zur Selbsthilfe. Der Zug aber ist abgefahren. Zu lange haben sich Regierungen und ebenso das Volk auf Deutschland, den gesunden Wirtschaftsmotor, das wundervolle Land der Dichter und Denker verlassen. Natürlich konnten wir vor Jahren Geld ausgeben, großzügig verleihen, ja teils sogar verschenken. Weil wir es erwirtschaftet haben. Mit Menschen, die Bildung und Wissen, Kompetenz und Ideen hatten. Damit können wir nicht mehr brillieren. Wir haben stets nur geerntet und vergessen, dabei zu säen. Wir haben nichts investiert. In Kindergärten, Schulen und Universitäten. Das restliche bisschen Kompetenz großzügig verschifft: in Billiglohnländer, um noch mehr Glück, pardon, Geld zu machen.

Die Politik der letzten Jahre, egal welcher Partei, ist konzept- und ergebnislos. Engagierten Politikern wie einst Adenauer, Brandt und Schmidt sind Positionsbekleider und Stellentreter gefolgt. Statt tragfähiger, mutiger Konzepte regieren sie kölsch: “Et hat noch immer jot jejange!”.

Nichts mehr geht gut. Und selbst das letzte Allzweckmittel, das liebe Geld, verhilft uns nicht mehr zu Glück. Noch schlimmer: die letzte Antwort auf alles, neigt sich dem Ende: Money, money, money. Ja, langsam ist es Zeit für ein #wtf.

Das Papier der Zukunft, das vor uns liegt, ist leer. Ein Drama für all jene, die mit ihrem Latein am Ende sind. Ein Segen für Menschen, die erkannt haben, dass Glück nicht reicht.

Nehmt Stifte zu Hand und beginnt auf euer Blatt Papier zu schreiben, was sich ändern muss – und macht es. Lasst uns gemeinsam ein neues Kapitel unserer Geschichte schreiben mit dem Anfang:

“Glück reicht nicht.
Ich habe Mut und daher…”

Eure Sina


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