Kathrin und mich verbindet eine Geschichte, die der beste PR-Berater nicht erfinden könnte. Irgendwann im Spätsommer 2009 lernte ich über ein paar Tweets und ein späteres Treffen Kathrin aus München kennen. Es folgten Gespräche, unzählige Telefonate. Schnell stellte sich heraus, dass Kathrin und ich nicht nur völlig auf einer Wellenlänge lagen und liegen, gleich alte Kinder haben (die sich so nebenbei auch noch hervorragend verstehen), Männer mit denselben Berufen und ebenso im gleichen Alter, nein – unser beruflicher Werdegang war exakt: konträr. Kathrin gab das auf, womit ich begann, nachdem ich aufgab, was sie nun begann. Kurzum: Sie opferte freiwillig ihre kleine Nähmanufaktur “Nähzimmer”, um über ein Grafikdesignstudium in der Werbung Fuß zu fassen. Ich verließ meine Agentur, um zu nähen.
Wie aber kommt “frau” auf die Idee nach Jahren in Bank und Unternehmensberatung ein “Nähzimmer” zu eröffnen? Kathrin lacht: “Die Idee zum Nähzimmer kam in meiner Schwangerschaft. Ich war immer sehr erstaunt, dass zwar einerseits alle Eltern Wert darauf legen, dass ihr Kind einzigartig und ganz anders als alle anderen ist und das nicht selten in der Namensauswahl deutlich machen, ihr Kind dann aber von Kopf bis Fuß in Sachen stecken, die noch ein paar Millionen anderer tragen.” Ihre Mutter, Damenschneiderin griff ihr fachlich unter die Arme und produzierte fleißig, während Kathrin sich um das ganze Drumherum kümmerte und in kurzer Zeit wurde aus der Idee ein richtiges Unternehmen.
“3 Jahre war das Nähzimmer mein Baby bis ich merkte, dass es an der Zeit war, mich wieder mehr um mein echtes “Baby” und meine Familie zu kümmern.” Es folgte der Schlussstrich. Doch Kreative bleiben kreativ und so kam auch Kathrin nicht wirklich zur Ruhe. Über Anfragen von Freunden landete sie Stück für Stück immer mehr im Bereich der Kommunikation und Werbung. “Ich wollte, wie der Franke sagt, dass es Hand und Fuß hat und so begann ich nochmal mit einem Studium, denn ich wollte auch das Handwerkszeug dazu beherrschen. Ich war fasziniert von dem Gedanken als Weltverbesserer in die Werbung zu gehen und zu zeigen, dass es auch durch ehrliche Kommunikation geht. Dass es so schnell gehen würde, hatte ich natürlich nicht gedacht.”
Und die Art ihrer Kommunikation verdankt sie ihren Genen: fränkischen. “In der Kommunikation bin ich fränkisch: “Einfach geraderaus.” Ich bin fest davon überzeugt, dass man nichts beschönigen und mit netten Attributen versehen muss, um verkaufen zu können. Wenn man etwas Gutes macht, auf das man stolz ist, kann man in der Kommunikation auch auf Ehrlichkeit und Transparenz setzen. Das ist es auch, was mich an manomama reizt. Keine trendigen Schlagwörter, sondern ehrliche Fakten. Ist es nicht auch für einen Werber eine viel größere Befriedigung, Menschen mit der Wahrheit begeistern zu können?”
Und das tut sie künftig, als Verantwortliche für die Kommunikation und das Communitymanagement – bei manomama.
Liebe Kathrin, danke, dass es dich “Schwester” – und Twitter – gibt!
Deine Sina
Nachtrag: Kathrin hat uns von Anfang an neben ihrem Studium geholfen. Und gute Leute werden belohnt: Sie hat ein Stipendium erhalten, das sie angetreten ist. Für ihre liebe HIlfe sagen wir “Danke” und wünschen ihr herausragenden Erfolg als Grafik-Designerin.















Das ist für mich die Kernaussage:
“Ist es nicht auch für einen Werber eine viel größere Befriedigung, Menschen mit der Wahrheit begeistern zu können?”
Genau so ist das, oder sollte es sein!
Einfach großartig dein Projekt, oder besser gesagt deine daraus entstandene GmbH!
Danke Matthias. Ich blicke ganz optimistisch in eine befriedigende Zukunft für und mit manomama.
Kathrin
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Michael Jaeger, Monika, Sina Trinkwalder, Sina Trinkwalder, Wolfgang Hamm und anderen erwähnt. Wolfgang Hamm sagte: RT @manomama: "Twitter verbindet!" – Menschen bei #manomama: die @kathrinpoe >> http://www.manomama.de/blog/2010/03/24/twitter-verbindet/ #facebookfrei [...]
[...] Diesen Abschnitt fand ich auf einer hinreisenden Website: Bei manomama – eine Website, die Sie ohnehin besuchen sollten (den Artikel mit dem oben zitierten Abschnitt finden Sie hier ->)! [...]