Unsere Bekleidung entsteht nicht – wie heute aus Kostengründen üblich – hochtechnisiert am Computer, sondern entspringt im ersten Schritt 100%igem Handwerk: Lena, unsere Schnittdirectrice (ihr lernt sie im Laufe der Tage noch näher kennen), zaubert aus Können, Papier, Schere und Rechner funktionale Schnitte für Klein und Groß.
Damit die auch passen, werden regelmäßig nach jeder Änderung und jeder neuen Bemusterung die echten “Starts” eingeladen: Unsere Maß-Models.
Gestern waren wieder Lilli (fast 5) und Leo (3) da. Beide haben richtig Spass bei der Anprobe und wir genießen es, wenn wir den Kleinen näherbringen können, wie ihre Kleidung hergestellt wird. Das wird in Zukunft ebenso bleiben: Absolute Transparenz.
Und wenn euch interessiert, wie Bekleidung hergestellt wird, dann besucht uns doch einfach einmal. Wir haben eine offene Produktion, und zeigen Sie gerne.
















Schöner Artikel. Ich habe da noch eine Frage: Welchen positiven Einfluss hat die manuelle nicht computergesteuerte Produktion Eurer Bekleidung?
Eine echte Passform, die man mit Papier am “Menschen” (an vielen Menschen
) entwickelt, indem man die einzelnen Teile hinhält, Millimeter für Millimeter nimmt oder zugibt, ist bei der digitalen Schnitterstellung nicht möglich.
Hier wird quasi auf ein vorgefertigtes Modell meist nur der “modische” Pfiff abgeändert und dann geht es in die Produktion. Funktioniert – aber gerade bei “neuen” Schnittformen, wie wir sie entwickelt haben, ist es keine Alternative.
Wir schleifen die Schnitte solange, bis sie z.B. an einem eher “schlanken” wie auch einem properen Kind perfekt aussehen. Anschließend gehen die Papierschnitte über einen Digitalisierungstisch und werden dann computergestützt gradiert, d.h. es werden nach einer ebenfalls von der Schnittdirectrice händisch berechneten Gradiertabelle die Größen erstellt.