Warum am 13. Januar 2010 im manomama-Team mal ordentlich schlechte Laune ist.
Goethe hilft immer. Das “Band, das uns verbindet” war auch die Lösung für ein textiles Problem, das nun hält. “Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen” – ebenso haben wir uns daran gehalten. Vielmehr gebaut: und aufgebaut. Jedes Steinchen, was uns in den Weg gelegt wurde, haben wir sorgfältig angesehen, gemeinsam aufgehoben und beiseite geschafft. Oftmals waren es kleine, geschmissen von ” konventioneller Konkurrenz”, die Wind davon bekommen haben, dass “ein paar Verrückte” Öko-Bekleidung in Augsburg herstellen möchten. Über deren Aktion waren und sind wir nach wie vor stolz – denn allein das Auseinandersetzen mit manomama zeigt uns, dass die Kollegen uns ernst nehmen. Daher fangen wir die Steinchen gerne auf – und bauen darauf.
Heute aber landete ein Felsbrocken größeren Ausmaßes bei mir – vielmehr gesagt in meinem Briefkasten. Schön strategisch, kurz vor offiziellem Beginn, sodass die Chance einer Einschüchterung und Aufgabe am höchsten ist.
Zwei Briefe. Doppelt hält besser. Und kann zweifach in Rechnung gestellt werden. Von einer Anwaltskanzlei. Ihr Mandant, ein Filialhändler mit nachweislichem Produktangebot aus China (Ironie des Alltags!), würde seine Marke in manomama gefährdet sehen und fordert uns auf, schlichtweg auf manomama zu verzichten. Im ersten Moment und völlig geschockt sah ich bereits unsere gesamten manomama-Sachen in der Verschrottung und das Ende einer Idee, denn meine finanziellen Mittel würden nicht reichen, alles erneut zu produzieren – nur unter einem neuen Namen. Zumal: eben aus Gründen, sicher zu sein – haben wir manomama selbst als Marke geschützt.
Was nun geschieht?
Wir werden diesen Stein sorgfältig ansehen, gemeinsam aufheben und sehen, wohin wir ihn bis wann versetzet bekommen. Und hoffen, schon bald “manomama” starten zu können. Ihr alle habt uns schon durch viele Tiefs getragen, bitte drückt uns die Daumen auch hierfür!














